„Nachsitzen“ für den Klassenerhalt (Bericht der PNP vom 27.03.2026).

TV-Reserve muss nach 4:6 gegen Meister Landau in die Bezirksligarelegation.

Ruhmannsfelden. Durch fehlende Konstanz und ein schwaches Nervenkostüm hat die zweite Tischtennis-Mannschaft des Turnvereins 1892 Ruhmannsfelden in der nun beendeten Saison der Bezirksliga Nord-West wichtige Punkte liegengelassen. Hinzu kam eine gehörige Portion Pech, denn bei den zehn Niederlagen zog die Truppe sechs Mal (!) mit 4:6 knapp den Kürzeren. Die Folge: Im Endklassement landete die TV-Reserve auf dem Abstiegsrelegationsplatz und muss nun versuchen, beim „Nachsitzen“ den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen.

Die Abschlusspartie gegen den ungeschlagenen Meister TTC Landau/Isar war ein Spiegelbild der verkorksten Rückrunde. In der Fritz-Wittmann-Halle bot Ruhmannsfelden einem favorisierten Team erneut Paroli, stand aber nach der dritten 4:6-Niederlage in Folge wieder mit leeren Händen da. Durch die beiden Doppelpleiten geriet die TV-Reserve früh ins Hintertreffen und konnte diesen Rückstand nicht mehr wettmachen. Die Ruhmannsfeldener Punkte machten: der wieder in Bestform befindliche Matthias Bayerer (zum 1:2 und 3:4), Ernst Wirth (zum 2:2) und Florian Kopp (zum 4:6). In der Relegationsrunde genießt die Ruhmannsfeldener „Zweite“ Heimrecht und kreuzt die Klingen mit den Bezirksklasse A-Vizemeistern Bayerwald und Straubing.

In der Bezirksklasse A/Bayerwald hat die dritte Mannschaft der eigenen „Vierten“ keine Schützenhilfe leisten können. Im Saisonfinale bei der SG Metten/Neuhausen II sprang nur ein mageres 5:5-Unentschieden heraus, da beide Doppel an die Hausherren gingen. Die Einzelzähler holten Bernhard Loibl (zum 1:3), Bastian Ettl (zum 2:3), Koni Bauer (zum 3:3 und 5:4), Florian Hacker (zum 4:4). Nichtsdestotrotz hat Team drei eine sehr gute Runde absolviert, die Ausbeute von 20:12 Punkten bedeutet in der Schlusstabelle den dritten Platz.

Der vierten Mannschaft ist in ihrem vorletzten Saisonspiel ein Husarenstück gelungen. Der TV behielt am Montagabend gegen den favorisierten Nachbarn SV Gotteszell mit 8:2 die Oberhand und kann nun aus eigener Kraft noch den direkten Klassenverbleib schaffen. Im Finale am Freitag bei Schlusslicht Spvgg Teisnach II reicht Ruhmannsfelden ein Unentschieden, um den Relegationsplatz zu verlassen. Zum furiosen Match gegen Gotteszell: Die „Vierte“ legte los wie die Feuerwehr und sorgte mit einem 6:0-Vorsprung für eine vorzeitige Entscheidung. Gegen den Rangvierten waren erfolgreich: Michael Welser (zum 3:0), Bastian Ettl (zum 4:0), Josef Kramhöller (zum 5:0 und 7:2), Arnold Buchner (zum 6:0 und 8:2) sowie beide Doppel Welser/Ettl und Kramhöller/Buchner.

Für die drei in der Bezirksklasse B/Gruppe Bayerwald vertretenen Ruhmannsfeldener Mannschaften ist die Saison beendet. Die beste Platzierung erreichte Team sieben mit Rang fünf und 20:16 Zählern. In der letzten Partie beim FC Rinchnach fehlte der talentierte Vincent Schub und so setzte es beim Vizemeister eine 3:7-Niederlage. Die Oberhand behielten Spitzenmann Bernd Urban, der beide Einzel gewann, und sein Sohn Valentin.

Mit dem gleichen Ergebnis zog die „Fünfte“ beim Tabellendritten TSV Regen den Kürzeren. Beim 3:7 punkteten Georg Kauschinger (zum 1:6), Manuel Niedermeier (zum 2:6) und Martina Bergbauer-Fritz (zum 3:7). Die Saisonvorgabe Klassenerhalt konnte die fünfte Mannschaft erfüllen, in der Endabrechnung stehen 14:22 Punkte und Position sechs zu Buche.

Den Gang nach unten antreten müssen dagegen die „Oldies“ von Team sechs, die bei ihrer Abschiedsbegegnung in der Bezirksklasse B eine weitere 1:9-Klatsche gegen den SV Gotteszell II kassierten. Den Ehrenzähler im Derby mit drei Fünf-Satz-Niederlagen errang wiederum Hans Rinderer. 7:29 Punkte reichten nur für den vorletzten Platz. Sollte die „Rentner-Band“ (Durchschnittsalter 70 Jahre) weitermachen, ist sie in der Bezirksklasse C sicherlich besser aufgehoben. -kr


verfasst am 27.03.2026