Pressestimmen und Berichte zum grandiosen Erfolg von Daniel Rinderer

Presseartikel im Bayernsport der PNP vom 14.03.2016:
Klasse, Daniel Rinderer!
Der vierzehnjährige Bayernliga-Spieler des TV Ruhmannsfelden hat sich bei den deutschen Tischtennis-Meisterschaften in Straubing den Vizetitel in der Schülerklasse unter 48 Teilnehmern gesichert und wurde zusammen mit seinem Partner Hannes Hörmann (Hilpoltstein) sogar Doppel-Meister. Zu feiern hatte Ruhmannsfeldens Talent kaum Zeit, seit Montagmorgen ist er mit der Nationalmannschaft unterwegs nach China zu einem dreiwöchigen Lehrgang. Die Gruppenphase (9:1 Sätze in drei Spielen) in Straubing überstand Rinderer problemlos, über Achtel- und Viertelfinale (4:2 gegen Bastian Herbert, Schwabhausen) ging’s in die Vorschlussrunde, wo er den Württemberger Sven Hennig mit 4:1 Sätzen in die Knie zwang. Chancenlos war er dagegen im Finale (0:4) gegen Top-Favorit Kai Stumper (Siegen). Der Doppel-Durchmarsch endete schließlich mit dem 3:1-Finalerfolg gegen Bastian Herbert/Jürgen Haider (Etwashausen) im bayerischen Derby.− red

Bericht auf der Homepage des Bayerischen Tischtennisverbandes (erstellt am 13.03.2016) :
BTTV-Asse machen fette Beute - Lokalmatador Daniel Rinderer gewinnt Gold und Silber.
1x Gold, 2x Silber und 2,5 x Bronze - Bayerns U15-Schülerinnen und Schüler haben bei ihrer „Heim-DM“ in Straubing fette Beute gemacht. „Anzahl und Farben der Medaillen waren absolut erfreulich und auch in der Breite passte das Gesamtergebnis. Anders als erwartet trumpften vor allem die Jungs groß auf. Während wir bei den Mädchen eher im unteren Bereich dessen blieben, was wir uns erhofft hatten, übertrafen unsere männlichen Starter alle Erwartungen“, analysiert Verbandstrainer Cornel Borsos.
Vor allem Niederbayerns Lokalmatador Daniel Rinderer vom Bayernligisten TV Ruhmannsfelden, bei dessen Auftritten sich die Halle phasenweise in einen echten Hexenkessel verwandelte, wird diese Deutschen Meisterschaften wohl nie vergessen: Von Setzposition vier in`s Rennen gegangen, gewann der 14-jährige „Halbdistanzler“ hinter dem absolut überlegenen Turniersieger Kay Stumper (TTC Singen, Baden-Württemberg) Silber im Einzel und zusammen mit BTTV-Kollege Hannes Hörmann (TV Hilpoltstein) gelang Rinderer im Doppel sogar der ganz große Coup: Ein 3:1-Erfolg im innerbayerischen (!) Finale über Bastian Herbert/Jürgen Haider (TV Etwashausen/TSV Schwabhausen) bedeutete Gold! Ein weiteres BTTV-Duo hatte im Achtelfinale für einen Paukenschlag gesorgt: Felix Wetzel/Mike Hollo (SB DJK Rosenheim/SV DJK Kolbermoor) schalteten hier die topgesetzte Paarung Kay Stumper/Sven Hennig aus, bevor sie im Viertelfinale selbst die Segel streichen mussten. Im Einzel erreichten Bastian Herbert und Felix Wetzel (durch einen sensationellen Achtelfinalsieg über Tom Mykietyn, die aktuelle Nummer zwei der deutschen U15-Rangliste) das Viertelfinale, die Youngster Hannes Hörmann und Mike Hollo sowie Sebastian Hegenberger (TV Hilpoltstein) das Achtelfinale; lediglich Petros Sampakidis (TuS Fürstenfeldbruck) und Jürgen Haider (bei 2:1-Gruppensiegen auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses denkbar knapp und unglücklich) verpassten den Einzug in die Endrunde.
Bei den Schülerinnen war es - wie schon beim Top 12-Bundesranglistenfinale - Laura Tiefenbrunner (SV DJK Kolbermoor), die das beste BTTV-Ergebnis erzielt. Die zierlich-flinke Drittligaspielerin musste sich erst im Halbfinale der späteren Deutschen Meisterin Sophie Klee aus Hessen beugen und holte Bronze. Bis ins Viertelfinale schafften es Gaia Monfardini (SV DJK Kolbermoor), Natalia Mozler (TSV Schwabhausen) und Franziska Schreiner (TV Hofstetten); Lea Fath (TV Hofstetten) und Youngster Naomi Pranjkovic (SV DJK Kolbermoor) erreichten das Achtelfinale, mit Alina Lich (TuS Dachelhofen) sowie Linda Tosse (Post SV Nürnberg) zwei weitere BTTV-Asse die Endrunde, welche Sophia Deichert (RV Viktoria Wombach) leider verpasste. Im Schülerinnen-Doppel war der 3. Podestplatz zu drei Vierteln bayerisch besetzt: Laura Tiefenbrunner/Natalia Mozler sicherten sich ebenso Bronze wie Gaia Monfardini mit ihrer hessischen Partnerin Sophie Klee.
Kompliment an den TTC Straubing
Ein großes Kompliment sprach Borsos dem Ausrichterverein TTC Straubing aus: „Die Straubinger waren ausgesprochen rührige Gastgeber und sorgten für ideale Rahmenbedingungen. Von Organisation und Kommunikation über Übernachtung und Verpflegung bis hin zum Zuschauerzuspruch war hier wirklich alles super. Eine tolle Veranstaltung.“
Alle Ergebnisse gibt`s auf der Website des TTC Straubing unter http://www.ttc-straubing.de.

Bericht auf der Homepage des Ausrichters TTC Straubing:
Allerbeste Werbung für Tischtennissport - und für die Stadt Straubing
Die ganz große Überraschung ist bei der Nationalen Deutschen Tischtennis-Meisterschaft der Schüler in Straubing ausgeblieben. Erst im Finale musste sich der ostbayerische Vertreter Daniel Rinderer vom TV Ruhmannsfelden dem großen Favoriten Kay Stumper aus Singen in Baden-Württemberg geschlagen geben, unterlag mit 0:4.
Und am Sonntagvormittag herrschte bei den Finals tatsächlich eine echte „Heimspiel-Atmosphäre" am Peterswöhrd. Die zahlreichen ostbayerischen Tischtennis-Fans in der Halle peitschten Rinderer im Halbfinale zu einem 4:1-Erfolg gegen Sven Henning. Der Begriff Hexenkessel machte schnell die Runde. Im Finale half dann aber auch die Unterstützung des Publikums nichts, denn zu souverän trat Stumper auf, der damit seinen Titelgewinn von 2014 wiederholen konnte. Ein Zeichen für die Dominanz des 13-Jährigen: Im Turnierverlauf musste er gerade einmal einen Satz - im Viertelfinale - abgeben.
Lokalmatador Rinderer durfte sich im Doppel mit Hannes Hörmann (Hilpoltstein) für die Finalniederlage im Einzel entschädigen und holte sich gegen das Duo Jürgen Haider und Bastian Herbert den Sieg. Das favorisierte Duo Stumper/Henning musste hier bereits überraschend im Achtelfinale die Segel streichen. Im Schülerinnen-Doppel setzten sich die Wilferdingenerinnen Anastasia Bondareva und Wenna Tu durch.
Zufrieden durfrte auch der Ausrichter TTC Straubing sein. Die monatelange mühevolle Arbeit hatte sich für den Vorsitzenden Florian Stögmüller und sein Team gelohnt. Zahlreiche Besucher am Peterswörd sorgten für eine würdige Kulisse, zudem gab es viel Lob von Verbandsseite. „Es gab beste Rahmenbedingungen", so der Deutsche Tischtennis-Bund in einer Mitteilung. „Liebevolle Betreuung, kompetente Organisation und unter anderem eine Live-Berichterstattung", hob der Verband hervor. Noch zufriedener äußerte sich gar der bayerische Verbandstrainer Cornel Borsos. „Die Straubinger waren ausgesprochen rührige Gastgeber und sorgten für ideale Rahmenbedingungen. Von Organisation und Kommunikation über Übernachtung und Verpflegung bis hin zum Zuschauerzuspruch war hier wirklich alles super. Eine tolle Veranstaltung.“ Entsprechend glücklich war auch Vorstand Stögmüller. „Es war für uns alle eine Riesen-Herausforderung, die sich aber gelohnt hat. Es war nicht immer leicht, Straubing von der Bedeutung dieser Wettkämpfe zu überzeugen. Aber am Ende hat sich der Aufwand gelohnt."


verfasst am 18.06.2019